Viele Jugendliche nutzen heute vor allem digitale Medien – das klassische Buch scheint oft in den Hintergrund zu rücken. Auch wir, drei Schülerinnen vom Gymnasium Rissen, haben uns gefragt: Spielt die Bücherhalle in unserem Alltag überhaupt noch eine Rolle?

 

Um dieser Frage nachzugehen, haben wir die Zentralbibliothek in Hamburg besucht, Nutzer:innen angesprochen und einen Blick auf das aktuelle Angebot geworfen. Unser Artikel zeigt, wie die Bücherhallen heute benutzt werden und ob sie für junge Menschen wirklich an Bedeutung verloren haben.

 

Als wir in der Zentralbibliothek ankamen, waren wir alle drei positiv überrascht. Es herrschte eine angenehme Stille und ein respektvoller Umgang unter allen Personen. Als erstes sind wir durch die verschiedenen Räume der Bücherhalle gegangen und haben viele, schöne Sitzmöglichkeiten entdeckt.

Die Räume waren groß und gemütlich eingerichtet. Danach haben wir uns das Café, mit leckerem Essen und netten Angestellten angeguckt. Auch dort herrschte eine angenehme Atmosphäre.

 

Neben der Bücherwelt gibt es zum Beispiel auch einen Musikraum und die KiBi, eine Kinderbibliothek. In jedem Raum gibt es viele Sitzmöglichkeiten und außerdem oftmals einen Gemeinschaftsraum.

 

Wir sind auf eine hilfsbereite Mitarbeiterin gestoßen, die uns einiges über die Bibliothek erzählt hat. Wir haben sie über die Nutzung der Bibliothek heutzutage interviewt. Die Antworten haben uns teilweise überrascht.

Besonders in der Klausurenphase besuchen viele Schülergruppen die Bibliothek als Lernort. Auch Erwachsene und Studierende halten sich häufig in der Bibliothek auf. Jedoch werden weniger Schulbücher ausgeliehen, dadurch wird auch das Angebot kleiner. Die meisten Bücher werden für private Zwecke, im Jugendalter besonders von Mädchen, ausgeliehen. Allgemein werden am häufigsten Kinderbücher ausgeliehen.

Besonders hervorgehoben hat die Mitarbeiterin den Booktalk von Jugendlichen, denn diese tauschen sich ständig über Bücher aus und empfehlen sich ihre Lieblingsbücher. So kommen auch mehr Jugendliche in die Bibliotheken.

 

Wir sind überzeugt, dass die Bibliothek ein sinnvoller und gemütlicher Ort zum Aufhalten und Lernen für jede Altersklasse bietet.

Ein Bericht von Louisa Heger, Ella Hönemann und Ilvie Reschke